
Apple-Insider rudert bei Design-Versprechen für OLED MacBook Pro zurück – Neuer Touchscreen-Laptop soll „leichter“, nicht dünner sein
- Tags
- Apple
- Technology News
- Laptops
- OLED
- MacBook Pro
- Mark Gurman
Apple-Insider rudert bei Gerüchten über OLED-MacBook-Pro-Redesign zurück
Apple bereitet sich auf eine umfassende Produktaktualisierung vor. Branchenanalysten und Leaker deuteten auf ein neu gestaltetes MacBook Pro mit modernster Displaytechnologie hin. Seit Jahren kursierten Gerüchte, dass Apples kommender High-End-Laptop – oft als MacBook Ultra oder OLED MacBook Pro bezeichnet – lang erwartete Touchscreen-Funktionen in Kombination mit einem ultradünnen Gehäuse bieten würde.
Aktuelle Informationen des bekannten Apple-Insiders Mark Gurman legen jedoch nahe, dass einige dieser ursprünglichen Erwartungen gedämpft werden müssen. Zwar bleiben die grundlegenden Display-Upgrades im Zeitplan, Verbraucher sollten aber kein drastisch dünneres Gerät erwarten.
Veränderte Erwartungen an Abmessungen und Gewicht
Erste Berichte nährten Spekulationen, dass der Übergang von Mini-LED-LCD-Displays zu schlankeren OLED-Panels es Apple ermöglichen würde, deutlich an Dicke einzusparen und den Laptop wesentlich dünner als seine Vorgänger zu machen. Gurman ging in den sozialen Medien auf diese Gerüchte ein und stellte klar, dass das Gerät letztendlich nicht wesentlich dünner sein werde.
Gewichtsreduzierungen werden hingegen erwartet. Das aktuelle 16-Zoll MacBook Pro M5 wiegt etwa 2,1 kg. Obwohl das kommende OLED-Modell leichter sein soll, bleibt abzuwarten, wie es sich im Vergleich zu direkten Konkurrenten wie dem Microsoft Surface Laptop Ultra schlägt, der 2 kg wiegt.
Was Sie vom OLED MacBook erwarten können
Die Integration der OLED-Technologie stellt nach den erfolgreichen Implementierungen in den jüngsten iPad Pro-Modellen einen bedeutenden Meilenstein für Apples Laptop-Reihe dar. Neben verbesserten Kontrastverhältnissen, tieferen Schwarztönen und erhöhter Farbgenauigkeit soll das neue MacBook Pro Gerüchten zufolge folgende Funktionen bieten:
- Touchscreen-Unterstützung: Eine historische Premiere für macOS-Laptops: Die Navigation wird direkt über den Bildschirm ermöglicht.
- Dynamic Island Integration: Ähnlich wie bei der iPhone-Reihe könnte eine pillenförmige Aussparung Kamera- und Sensorkomponenten beherbergen.
- Fortschrittliche Chips: Obwohl zunächst noch nicht angekündigte M6 Pro- und M6 Max-Chips im Gespräch sind, könnten die ersten Konfigurationen je nach Veröffentlichungsdatum Prozessoren der M5-Serie nutzen.
Preisgestaltung und Veröffentlichungszeitpunkt
Apple kündigt neue MacBook-Revisionen üblicherweise Ende Oktober oder Anfang November an. Aufgrund der hohen Herstellungskosten von OLED-Touchpanels könnte der Preis um bis zu 20 % steigen. Die Einstiegspreise könnten demnach auf 2.499 US-Dollar für das 14-Zoll-Modell und 2.999 US-Dollar für die 16-Zoll-Variante steigen, wobei voll ausgestattete Konfigurationen leicht über 4.000 US-Dollar kosten würden.
Comments (0)
Sign in to join the conversation.Sign in
Loading comments...