
Netflix' neuer Ben-Affleck-Film „Animals“ ist solide, aber er reicht nicht an „Gone Girl“ heran.
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Einführung in Ben Afflecks neuen Netflix-Thriller
Ben Affleck kehrt mit Netflix' neuestem Originalfilm „Animals“ sowohl vor als auch hinter der Kamera zum Thriller-Genre zurück. Der Film, der zu den sehenswertesten Veröffentlichungen des Streaming-Anbieters im Jahr 2026 zählt, erzählt die spannende Geschichte eines Bürgermeisterkandidaten in Los Angeles, der mit einer unvorstellbaren Krise konfrontiert wird. Obwohl er solide Genre-Grundlagen bietet und von herausragenden schauspielerischen Leistungen profitiert, kann er sich letztendlich nicht vom Schatten von Afflecks früheren Meisterwerken wie „Gone Girl“ lösen.
Worum geht es in „Animals“?
Die Handlung dreht sich um Mark Kimball (Ben Affleck), einen ehrgeizigen Bürgermeisterkandidaten in L.A., der seine gesamten Ersparnisse und seine zerbrechende Ehe riskiert, um den Sieg zu erringen. Auf Anraten seines Wahlkampfmanagers Sam (Steven Yeun) verpfändet Mark sogar sein Haus, um teure Sendezeit im lokalen Fernsehen zu finanzieren.
Dieses finanzielle Wagnis nimmt eine verheerende Wendung, als sein junger Sohn entführt und ein Lösegeld in Millionenhöhe gefordert wird. Ohne Zugang zu so viel Geld geraten Mark und seine Frau Abigail (Kerry Washington) in eine verzweifelte Lage. Eine kalte, berechnende kriminelle Strippenzieherin, gespielt von Gillian Anderson, taucht auf und sorgt für eine gefährliche Dynamik, während das Paar gegen die Zeit kämpft, um sein Kind zu retten.
Eine fesselnde Geschichte, die durch ein albernes Finale untergraben wird
Die erste Hälfte von „Animals“ funktioniert hervorragend als intimes, hochspannendes Psychodrama. Der Film, der sich größtenteils im Haus der Familie Kimball abspielt, lebt von den spannungsgeladenen Dialogen und den mitreißenden Darbietungen. Kerry Washington verleiht ihrer Rolle als Mutter, die ihre eigenen Geheimnisse verbirgt, emotionale Tiefe, während Gillian Anderson jede Szene, in der sie auftritt, dominiert.
Leider schwächelt der Film im letzten Akt. Indem die Handlung von der klaustrophobischen Spannung des Wohnzimmers auf die Straßen der Stadt verlagert wird, verlässt sich die Erzählung zunehmend auf bequeme Logik anstatt auf überzeugende Charakterzeichnung. Ein überhasteter Höhepunkt mit mittelmäßigen CGI-Effekten trübt letztendlich das Bild eines potenziell erstklassigen Thrillers.
Fazit
„Animals“ ist ein durchaus unterhaltsamer Wochenendfilm, der genügend Spannung und dramatische Wendungen bietet, um den Zuschauer zwei Stunden lang zu fesseln. Obwohl die solide Regie und die unausgereiften Nebenhandlungen ihn daran hindern, ein Meisterwerk zu werden, bleibt er eine lohnenswerte Streaming-Option für Thriller-Fans.
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