
Rezension zur zweiten Staffel von „The Lowdown“: Eine stilvolle und witzige Rückkehr des beliebtesten widerwilligen Detektivs im Fernsehen
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Die Rückkehr des verlorenen Vaters
Für zusätzliche emotionale Komplexität sorgt die Rückkehr von Lees entfremdetem Vater, Lee „Frog“ Raybon Sr., gespielt von der Legende Tommy Lee Jones. Siebzehn Jahre nach seinem Verschwinden taucht Frog unter mysteriösen Umständen in Lees Laden auf. Sein plötzliches Wiederauftauchen zwingt Lee, sich einer Vergangenheit zu stellen, die er lieber vergessen würde, während Frog sich charmant in das Leben von Lees engstem Umfeld einschleicht, darunter auch in das seiner Teenager-Tochter Francis.
Fazit und Atmosphäre
Obwohl die Staffel gelegentlich etwas zusammenhanglos wirkt – insbesondere in den Nebenhandlungen um die Nebenfigur Marty Brunner (Keith David) – bleibt der Kern der Serie so fesselnd wie eh und je. Schöpfer Sterlin Harjo gelingt es hervorragend, den einzigartigen, widersprüchlichen Geist des amerikanischen Herzlandes einzufangen und Humor mit echter Härte zu verbinden. Hawke glänzt weiterhin als klassischer „Schlitzohr-Detektiv“, dessen Herz stets am rechten Fleck ist, selbst wenn seine Methoden fragwürdig sind. „The Lowdown“ bleibt ein unverwechselbarer, witziger und fesselnder Krimi, der beweist, dass er noch lange nicht an Reiz verloren hat.
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