
Ich gehörte zu den Ersten, die JBLs neues WLAN-Lautsprechersystem hören durften – und wäre ich Sonos, würde ich vor Angst zittern.
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Einführung in JBLs neue Cove-Serie
Wollten Sie schon immer mal einen WLAN-Lautsprecher mit besonders einfacher Verbindung quer durchs Wohnzimmer werfen? Als Technikjournalist, der unzählige Smart Speaker mit frustrierenden Verbindungsproblemen getestet hat, kenne ich dieses Problem nur zu gut. JBL will diese ständigen Schwierigkeiten mit seiner brandneuen „Cove“-Lautsprecherserie, die am 8. Oktober erscheint, lösen. Die Serie umfasst das Einsteigermodell M1 für 199 US-Dollar, den tragbaren WLAN-Lautsprecher P1 für 399 US-Dollar und das Flaggschiff X1 für 429 US-Dollar.
Mit einer angegebenen Verbindungszeit von nur 40 Sekunden klingt das fast zu schön, um wahr zu sein. Nachdem wir die neue Produktreihe ausgiebig getestet haben, folgt hier eine detaillierte Analyse der Leistung der neuesten JBL-Audiosysteme und warum Konkurrenten wie Sonos aufhorchen sollten.
Keine Verbindungsprobleme mehr
Kabellose Lautsprecher sind dafür bekannt, bei der kleinsten Netzwerkstörung die Verbindung zu verlieren oder sich neu zu starten. Während eines dreistündigen Hörtests mit den Cove M1, P1 und X1 traten diese bekannten Aussetzer und zufälligen Neustarts nicht auf. Beim Testen der als Stereopaar verbundenen X1-Lautsprecher dauerte die Verbindung zum Quellgerät etwa dreißig Sekunden, danach blieb die Wiedergabe beim Streamen von Pink Floyds „Money“ absolut stabil.
Zusätzlich können die kleineren M1- und P1-Einheiten in Kombination mit vorhandenen Soundbars wie der JBL Bar 300XMK2 und Bar 500XMK2 auch als Rücklautsprecher verwendet werden. Tests mit Actionszenen aus „Keine Zeit zu sterben“ offenbarten immersiven Raumklang, klare Kirchenglocken und mitreißende Orchesterarrangements.
Dynamische, druckvolle Klangqualität
Getreu JBLs Tradition liefert die Cove-Serie durchweg fantastische Audioleistung. Das Flaggschiff X1 bietet eine satte, dynamische Wiedergabe, während der M1 für seine kompakte Größe deutlich mehr leistet, als man von ihm erwarten würde. Ed Sheerans „Shiver“ erfüllte eine offene Küche mit brillanter Klarheit und hob die feinen Nuancen der Violine hervor.
Der tragbare P1 bietet eine beeindruckende Akkulaufzeit von 14 Stunden und einen überraschend kraftvollen Klang, der sich ideal für Musikgenuss im Freien eignet. Der X1 meistert komplexe Basslinien wie Floating Points' „Birth4000“ mühelos, ohne dabei die Höhen von Synthesizern und Hi-Hats zu verfälschen.
Problemlösende Funktionen und benutzerfreundliche Software
Eine der herausragenden Eigenschaften der Cove-Serie ist die durchdachte Integration von physischen Bedienelementen und App-Funktionalität. Nutzer können die herzförmige „Moment“-Taste so programmieren, dass sie ihre Lieblings-Spotify-Playlists oder -Podcasts mit nur einem Fingertipp abspielen können, ohne ständig eine App öffnen zu müssen. Funktionen wie „Follow Me“ ermöglichen zudem die nahtlose Übertragung der Audiowiedergabe von einem Raum in einen anderen.
Besonders wichtig: JBL verlangt von Nutzern keine Kontoerstellung zur Steuerung des Systems. Die JBL One App funktioniert lokal über WLAN und ermöglicht es mehreren Haushaltsmitgliedern, die Lautsprecher ohne umständliche Registrierung zu verwalten.
Fazit: Große Hoffnungen für die Zukunft
Die neue Cove-Serie von JBL behebt viele der größten Probleme von WLAN-Multiroom-Audiosystemen. Mit beeindruckender Klangqualität, problemloser Konnektivität und intelligenten Datenschutzoptionen setzen diese Lautsprecher neue Maßstäbe in der Branche. Ausführliche Testberichte folgen, sobald die Geräte in realen Wohnumgebungen getestet wurden.
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