„Krieg ist kein Film“: Ben Stiller kritisiert die Verwendung eines Ausschnitts aus einem seiner Filme durch das Weiße Haus in einem Video über den Iran.
Das etwa vierzig Sekunden lange Video, das in den sozialen Medien mit dem Slogan "Gerechtigkeit auf amerikanische Art" veröffentlicht wurde, enthält zahlreiche Anspielungen, von Gladiator über Braveheart bis hin zu Top Gun: Maverick, Yu-Gi-Oh!, Superman und Breaking Bad. Als Soundtrack dient ein Remix der ikonischen Musik aus dem Film Mortal Kombat. Das vom Weißen Haus veröffentlichte Video enthält auch einen kurzen Ausschnitt aus „Tropic Thunder“, einer satirischen Komödie aus dem Jahr 2008, die – zur Erinnerung – Hollywood-Kriegsfilme parodiert. Die Bilder stammen aus dem berühmten Abspann des Films, in dem die von Tom Cruise gespielte Figur Les Grossman, der rüpelhafte Produzent, zu Ludacris’ „Get Back“ tanzt. Wie Variety anmerkt, ist dies nicht das erste Mal, dass die Verwendung von Film- oder Musikreferenzen durch das Weiße Haus für Aufsehen sorgt. Im vergangenen Oktober äußerte Kenny Loggins, der Sänger von „Danger Zone“ aus dem „Top Gun“-Soundtrack, seine Empörung darüber, dass sein Song in einem Video verwendet wurde. Das KI-generierte Video zeigte Donald Trump, wie er Demonstranten mit Fäkalien bewarf. „Niemand hat mich um Erlaubnis gefragt, die ich auch nicht erteilt hätte, und ich fordere die sofortige Entfernung meiner Aufnahme aus diesem Video“, schimpfte Kenny Loggins. Seine Forderung blieb ungehört. Das Video ist weiterhin in seiner Originalversion auf dem Social-Media-Account „Truth“ des US-Präsidenten verfügbar.
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