Meta möchte Kinder mit eingeschränkten WhatsApp-Konten besser schützen.
Mar 12
Thu, 12 Mar 2026 at 04:15 PM 0

Meta möchte Kinder mit eingeschränkten WhatsApp-Konten besser schützen.

Da Social-Media-Plattformen zunehmend unter Druck geraten, Minderjährige online zu schützen, kündigen Tech-Giganten zahlreiche Maßnahmen zur besseren Regulierung ihrer Nutzung an. So hat Meta die Einführung von beaufsichtigten Konten für Kinder unter 13 Jahren auf WhatsApp angekündigt. Ziel ist es, Familien die Kommunikation mit ihren Kindern auf der Plattform zu ermöglichen und gleichzeitig die Risiken einer unkontrollierten Nutzung zu begrenzen. Beschränkte und elterlich kontrollierte Konten WhatsApp, allerdings in einer stark eingeschränkten Version, da die betreffenden Konten nur Zugriff auf Nachrichten und Sprachanrufe ermöglichen.

Wie in der WhatsApp-Pressemitteilung erklärt, muss ein Elternteil oder Erziehungsberechtigter das Smartphone des Kindes mit seinem eigenen Gerät verknüpfen, um dieses spezielle Profil zu erstellen. Nach der Einrichtung kann der Erwachsene verschiedene Einstellungen festlegen, z. B. welche Kontakte Nachrichten senden dürfen, welchen Gruppen das Kind beitreten darf und Anfragen von unbekannten Nummern.

Standardmäßig können nur gespeicherte Kontakte mit dem Kind kommunizieren. Jeder Kontaktversuch von einer nicht gespeicherten Nummer wird in einem Anfrageordner abgelegt, der nur mit einer elterlichen PIN zugänglich ist. Eltern erhalten Benachrichtigungen, wenn ihr Kind einen Kontakt hinzufügt oder blockiert oder einen Nutzer meldet. Bestimmte Funktionen wie Statusmeldungen, öffentliche Kanäle und der KI-Chatassistent Meta werden für diese Konten deaktiviert. Die Einführung erfolgt schrittweise. Wie bei allen WhatsApp-Konversationen bleiben auch die Nachrichten dieser Konten durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Weder das Unternehmen noch die Eltern haben Zugriff auf die Inhalte der Gespräche. Die neue Funktion wird zunächst mit einer Testphase für eine begrenzte Anzahl von Nutzern eingeführt und in den kommenden Monaten schrittweise ausgeweitet. Daher steht der genaue Starttermin in Frankreich noch nicht fest. Weltweit spitzt sich die politische Debatte um den Zugang von Minderjährigen zu sozialen Medien zu. In Frankreich hat das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das den Zugang zu sozialen Medien für unter 15-Jährige verbietet – nach einem ähnlichen Verbot in Australien. Mit einem solchen System könnten private Messengerdienste wie WhatsApp diese Beschränkungen umgehen, was das strategische Interesse an diesen neuen überwachten Konten erklärt.

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