OpenClaw erfreut sich enormer Beliebtheit; Nvidia möchte es nun sicherer machen.
Mar 28
Sat, 28 Mar 2026 at 08:15 PM 0

OpenClaw erfreut sich enormer Beliebtheit; Nvidia möchte es nun sicherer machen.

Der Aufstieg von KI-Agenten, die selbstständig auf einem Computer agieren können, weckt ebenso viel Begeisterung wie Besorgnis. Obwohl diese Tools immer beliebter werden, bleibt ihre Sicherheit eine echte Herausforderung. Genau in diesem Bereich positioniert sich Nvidia und beabsichtigt, die Zukunft der persönlichen KI um OpenClaw herum zu gestalten. Auf der GTC 2026 präsentierte Jensen Huang NemoClaw, eine neue Software-Suite, die ein vielversprechendes, aber risikoreiches Projekt in eine skalierbare Lösung verwandeln soll. OpenClaw, dessen Potenzial durch Sicherheitslücken eingeschränkt wird, hat sich innerhalb weniger Monate als besonders innovatives Open-Source-Framework etabliert. Konkret liegt die Stärke von OpenClaw in seiner Fähigkeit, mehrere KI-Modelle, wie beispielsweise die von OpenAI oder Anthropic, lokal auf dem Rechner des Nutzers auszuführen. Dadurch können diese Agenten im Namen des Nutzers klicken, schreiben oder programmieren. Diese Autonomie eröffnet beispiellose Möglichkeiten, birgt aber auch das Risiko, sensible Daten preiszugeben. Vor diesem Hintergrund entschied sich Nvidia, nicht mit OpenClaw zu konkurrieren, sondern es zu integrieren. In Zusammenarbeit mit dem Entwickler Peter Steinberger, der kürzlich von OpenAI eingestellt wurde, bietet das Unternehmen eine Sicherheitsebene an, die diese Agenten für professionelle Anwendungen geeignet macht. NemoClaw, ein „Stack“ zur Industrialisierung von KI-Agenten, will mit NemoClaw eine vollständige Infrastruktur für die Verwaltung der Agentenausführung bereitstellen. Im Zentrum des Systems steht OpenShell, das als isolierte Umgebung fungiert und KI-Aktionen in einem sicheren Bereich ausführen kann.

Technisch basiert dies auf einem Sandboxing-System, das unkontrollierte Datenlecks verhindert, und einem Privacy Router, der zwischen lokaler und Cloud-Ausführung vermittelt. Dadurch können sensible Aufgaben auf dem Rechner ausgeführt werden, während komplexere Berechnungen ausgelagert werden können.

In der Ankündigung erfahren wir außerdem, dass Nvidia auf spezialisierte Partner wie CrowdStrike oder Cisco setzt, um die Integration mit bereits in Unternehmen eingesetzten Cybersicherheitstools zu gewährleisten.

Ziel ist es daher, ein experimentelles Tool in eine zuverlässige Grundlage für die Automatisierung von Geschäftsprozessen zu verwandeln, ohne die Vertraulichkeit zu beeinträchtigen.

Auf dem Weg zu einer neuen Generation agentengesteuerter Software?

Neben der Sicherheit sieht Nvidia … OpenClaw wird als umfassendere Weiterentwicklung von Software betrachtet, so sehr, dass das Unternehmen bereits von einem Wechsel von SaaS zu einem „Agents as a Service“-Modell spricht, bei dem spezialisierte KI komplexe Aufgaben übernimmt. Um diesen Übergang zu unterstützen, kündigte Nvidia außerdem die Nemotron-Koalition an, die Unternehmen wie Mistral AI und Perplexity mit dem Ziel vereint, Open-Source-Modelle zu entwickeln, die für diese Anwendungen optimiert sind. Die als Preview verfügbare Nemotron-Koalition richtet sich derzeit nur an Entwickler, könnte aber durch die Gewährleistung von Sicherheit und Vertraulichkeit ein Haupthindernis für die breite Akzeptanz von Agents in Unternehmen beseitigen.

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