Der entscheidende Fehler beim Rasenmähen im Herbst, den Sie möglicherweise begehen (und wie Sie ihn beheben können)

Der entscheidende Fehler beim Rasenmähen im Herbst, den Sie möglicherweise begehen (und wie Sie ihn beheben können)

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Wenn im Herbst die Blätter fallen und die Temperaturen sinken, benötigt Ihr Garten eine angepasste Pflege. Viele Hausbesitzer behalten ihre gewohnte Sommerroutine bei, doch eine einfache Anpassung der Schnitthöhe kann den Unterschied zwischen einem widerstandsfähigen Rasen im Frühling und einem, der im Winter zu kämpfen hat, ausmachen.

Der häufigste Fehler beim Rasenmähen im Herbst

In der Sommerhitze wird allgemein empfohlen, die Schnitthöhe des Rasenmähers hoch einzustellen. Längeres Gras beschattet den Boden, speichert Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln vor der Hitze. Im Herbst ist diese Vorgehensweise jedoch nicht mehr für alle Rasenarten geeignet. Ein häufiger, aber vermeidbarer Fehler ist, die Schnitthöhe nicht an die veränderten Wachstumsbedingungen anzupassen.

Warmwetter- vs. Kaltwettergräser

Es ist wichtig zu beachten, dass diese „Herbstregel“ nicht für alle Rasenarten gilt. Die richtige Einstellung hängt ganz von der Grassorte ab:

  • Warmwettergräser (Bermudagras, Zoysiagras, St. Augustinegras): Diese Sorten bereiten sich mit sinkenden Temperaturen auf die Winterruhe vor. Es ist ratsam, die Schnitthöhe Ihres Rasenmähers im Herbst schrittweise zu reduzieren. Ein etwas kürzerer Schnitt kann die Filzbildung verringern und das Risiko von Krankheiten wie Schneeschimmel während der Winterruhe minimieren.
  • Kaltwettergräser (Wiesenrispe, Rohrschwingel, Deutsches Weidelgras): Im Gegensatz dazu befinden sich diese Gräser in den kühleren Monaten oft in einer Phase aktiven Wachstums. Bei diesen Rasensorten sollten Sie die Halme generell etwas höher lassen, um ein tiefes Wurzelwachstum und die Speicherung von Energie zu fördern und den Rasen so auf ein kräftiges Wachstum im Frühjahr vorzubereiten.

Rasen nicht zu kurz schneiden

Auch beim Kürzen des Rasenmähers für wärmeliebende Gräser ist Mäßigung wichtig. Zu kurzes Mähen – also das sogenannte „Skalpieren“ – kann den Rasen stark schädigen. Mähen Sie nicht kürzer als 4 bis 5 cm. Ein zu aggressiver Schnitt schwächt das Wurzelsystem, erschwert dem Gras das Überwintern und verzögert die Erholung im Frühjahr.

Die Ein-Drittel-Regel beachten

Unabhängig von der Jahreszeit gilt die Ein-Drittel-Regel als Goldstandard für die Rasenpflege. Entfernen Sie niemals mehr als ein Drittel der gesamten Halmlänge bei einem Mähvorgang. Zu aggressives Mähen, insbesondere wenn sich die Pflanzen auf den Winter vorbereiten, kann Ihren Rasen anfällig machen und seine Regeneration beeinträchtigen. Halten Sie Ihren Rasenmäher scharf, mähen Sie regelmäßig und geben Sie Ihrem Rasen den bestmöglichen Start ins kommende Jahr.

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